Zum Projekt
Der Reichtum an unentdeckten Gärten und Parks im Land ließ in Schleswig-Holstein die Idee dazu reifen, diese Kleinode einem breiten Publikum auf ausgearbeiteten Routen zu präsentieren.
Die finanziellen Mittel für dieses Vorhaben hat das schleswig-holsteinische Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume bereit gestellt. Die Projektträgerschaft liegt bei der Landwirtschaftskammer Schleswig-Holstein, die die Arbeitsgemeinschaft Schlie und Werner mit der Erstellung der Projektkonzeption sowie von Faltblättern und einer Internetseite für das Projekt beauftragt hat. In enger Zusammenarbeit mit dem fachlichen Beirat des Auftraggebers, zu dem Vertreter der Ministerien, der Gartendenkmalpflege des Landesamtes für Denkmalpflege, der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur, der Tourismusagentur Schleswig-Holstein und des Kreises Ostholstein gehören, wurden die ersten vier Routen im Raum Schleswig-Schlei, in der Landeshauptstadt Kiel sowie in den Kreisen Ostholstein und Pinneberg zum Projektstart 2006 entwickelt. Inzwischen wurden auch weitere Routen in Lübeck, Neumünster, Stormarn, Segeberg und Rendsburg-Eckernförde entwickelt; damit kommen wir unserem Ziel einer landesweiten Abdeckung näher. Im Rahmen der Zusammenarbeit in der Metropolregion Hamburg führt seit 2013 ein Exkurs Westmecklenburg erstmals komplett in ein Nachbarland zu den dortigen Gartenschätzen.
Es ist ein besonderes Anliegen der Projektbeteiligten, historische Gärten in die Routen einzubinden, die einen Überblick über die Gartenkultur geben und auch die Eigenarten des Urlaubslandes Schleswig-Holsteins widerspiegeln.
Diese historischen Anlagen waren häufig auch die Ideengeber für andere, jüngere Gärten, die auf den einzelnen Routen ebenfalls bestaunt werden können. So lassen sich die Gartentraditionen mit ihren Besonderheiten in den einzelnen Regionen hervorragend ablesen. Die gartenrouten zwischen den meeren* stellen die einzelnen Routen daher innerhalb des Gesamtprojektes unter ein regionaltypisches Thema. Mit diesen klaren Bildern der Gartenkunst des Landes werden sich zukünftig gemeinsam mit vielen Partnern auch weitere interessante Zusatzangebote entwickeln lassen.
Die gartenrouten zwischen den meeren* wollen viele Menschen – Einheimische genauso wie Urlauber – ansprechen: vom Garten- und Pflanzenliebhaber, über den Kulturliebhaber und Connaisseur bis zu Kindern und Jugendlichen.
Im Jahr 2016 findet die Landesgartenschau Eutin statt. Auch im Hinblick darauf möchten die gartenrouten zwischen den meeren* die Menschen für Schleswig-Holsteins Gärten - nicht nur auf der Ostholsteiner Route - begeistern.
Neun Faltblätter, die die jeweilige Route und ihre Gärten vorstellen, wurden für die beschriebenen Routen bereits herausgegeben. Diese Webseite soll darüber hinausgehend umfassende Informationen und die Möglichkeit der individuellen Routenplanung bereitstellen.
Viel Spaß dabei!
Faltblattbestellung:
Tourismus-Agentur Schleswig-Holstein GmbH, Wall 55, 24103 Kiel, www.sh-tourismus.de (unter dem Bereich Service)
Route 1 Schleswig-Schlei:
Märchen und Mythen der Schleigärten
Route 2 Kiel:
Mit Picknickkorb ins Fördegrün
Route 3 Ostholstein:
Flanieren und Philosophieren in lieblicher Seenlandschaft
Route 4 Pinneberg:
Von Baumschulbaronen und Pflanzenjägern
Route 5 Lübeck:
Von Wasserbäumen zu grünen Paradiesen
Route 6 Neumünster:
Zu grünem Werk und Ernteglück
Route 7 Stormarn:
Zu Lindenpracht und Wasserskraft
Route 8 Segeberg:
Landpartie zu Gütern und Seen
Route 9 Rendsburg-Eckernförde:
Aus blauer Blüte grüne Kunst
Route 10 Westmecklenburg:
Musische Schlossgärten
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