Rosengarten Eutin



Eutin trägt den Beinamen "Rosenstadt". Um seinen Ursprung ranken sich verschiedene Legenden. In einer heißt es, dass der beliebte Herzog Peter bei seiner Rückkehr aus dem Exil 1813 von den Eutinern mit einer rosengeschmückten Stadt begrüßt wurde. Rosen geben der historischen Altstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern heute ein romantisches Flair. Im Jahr 1928 wurde die Verbindung zwischen der Straße "Am Rosengarten", die damals noch "Sackstraße" hieß, und der Seepromenade am Großen Eutiner See durch den Gartenarchitekten Harry Maasz als Rosengarten gestaltet. Ein breiter Spazierweg wird von aufwändigen Rosen- und Staudenbeeten gerahmt. Eine Granitpergola markiert den Eingangsbereich von der Stadt aus. Hier steht auch die Bronzeskulptur des Möllner Bildhauers Karl Goedtke. Der "Dumm Hans" ist eine schelmische Gestalt in zahlreichen Märchen des Eutiner Volksmärchensammlers Wilhelm Wisser.